Tipps für Alltagsradler

Mit dem Rennrad durch die Stadt

Die meisten Rennräder sind vor allem dafür gebaut worden, hohe Geschwindigkeiten fahren zu können. Dafür haben sie sehr dünne Reifen, die wenig Widerstand bieten und einen Lenker, der den Fahrer aus Windschutzgründen niedrig sitzen lässt. Oft wird aus Gewichtsgründen auch auf Schutzbleche und gar Beleuchtung verzichtet. Was bei einem organisierten Rennen noch angemessen ist, kann im normalen Straßenverkehr aber sehr gefährlich sein. Denn Rennradfahrer werden nicht so gut gesehen und haben wegen der dünnen Reifen auch einen lange Bremsweg. Wer auf dem Rad so schnell wie ein Mofa fährt, ist außerdem selbst mit einem Fahrradhelm nicht besonders gut geschützt. Auf den Helm sollte man aber trotzdem nicht verzichten.

Fixies sind eher was für Hipster

In Großstädten sieht man dennoch immer wieder Radler, die selbst im Anzug aufs Rennrad steigen. Es ist ein wenig zum Moderad der Hipster-Generation geworden, auch wenn es weder für den Alltagsgebrauch gebaut wurde noch besonders praktisch ist. Rennräder sind Gut-Wetter-Räder, die bei Regen schwierig handzuhaben sind und auch lange Bremswege haben. In der Stadt verführen sie außerdem dazu, schneller zu fahren als man das mit einem gemütlichen City-Rad machen würden. Damit ist auch die Unfallgefahr erhöht. Auf jeden Fall sollte man, wenn es denn ein Rennrad sein muss, eines mit guten Bremsen und einer Gangschaltung nehmen. Die sogenannten Fixies mit nur einem Gang und einfachen Felgenbremsen sind nicht wirklich dazu geeignet, jeden Tag zur Arbeit zu fahren. Sie sind mehr ein modisches Accessoire für den Hipster, der damit im Sommer zum After-Work-Cocktail fährt.

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