Tipps für Alltagsradler

Wie in anderen Ländern geradelt wird

Auch wenn Radfahrer im deutschen Straßenbild immer häufiger gesehen werden, sind andere Länder doch weit voraus. Von den Niederländern weiß man, dass sie eine begeisterte Radfahrnation sind – vor allem wegen des flachen Landes. Aber auch andere Länder fördern die Radkultur. So ist Dänemark sehr weit, vor allem was die Infrastruktur für Radfahrer in der Hauptstadt Kopenhagen angeht. Hier hat man viele der Radwege von den Straße abgekoppelt, was einen fließenden Verkehr der Radfahrer ermöglicht. Die Topografie hilft in der flachen Stadt natürlich auch noch. Sowohl Bewohner als auch Touristen schätzen die Förderung des Radverkehrs und nicht umsonst wird die Stadt immer wieder in die Top 10 der besten Städte für Radfahrer gewählt.

Radeln in London

In der englischen Hauptstadt ist Radfahren gerade besonders populär, vor allem weil es teuer geworden ist, mit dem Auto in die Innenstadt zu fahren. Hinzu kommt, dass es eine recht gute Infrastruktur mit Bussen und Bahnen gibt und Pendler ihr Rad bis an die Stadtgrenzen mitnehmen können. Attraktiv geworden ist London für Radler auch durch die Markierung von Radspuren. Diese haben nur den kleinen Nachteil, dass sie oft auch von den Doppeldeckerbussen benutzt werden. Dennoch, Dank der Radspuren ist man auf zwei Rädern meistens schneller unterwegs als wenn man mit dem Auto fährt. Lediglich in der Innenstadt, wo sich die Banken befinden und die teuren Läden, wird es für Radler gefährlich. Hier fehlen wegen der dichten Bebauung viele Radspuren und nach wie vor sind Autofahrer es nicht gewohnt, dass man plötzlich von einem Fahrrad überholt wird.

Per Rad durch Paris

Wer sich in der Stadt der Liebe auf zwei Rädern auf Entdeckungstour begibt, sollte zumindest etwas Erfahrung mitbringen. In Paris ist das Fahren mit dem Auto schon gefährlich und Radfahrer sind immer noch für viele Verkehrsteilnehmer ein ungewohntes Bild. Das Bild des Franzosen, der sein Baguette im Fahrradkorb nach Hause fährt, kommt eher aus den Provinzstädten und Dörfern. Die Stadtverwaltung hat allerdings angekündigt, dass Paris bis 2020 eine Fahrradhauptstadt wird. Man hatte sogar einen Fahrradverleih eingeführt. 20.000 Räder konnten eine Stunde lang gratis benutzt werden. Allerdings ist der Anbieter eher durch technische Pannen und schlechten Service in Verruf geraten und die Radkampagne droht im Keim zu ersticken.

Grundsätzlich kann man in allen europäischen Ländern gut mit dem Fahrrad unterwegs sein, allerdings sollte man gerade in den Innenstädten der Metropolen besonders Acht geben.

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